25 Jahre EU: Wie hat sich das Burgenland weiterentwickelt?

Eisenstadt/Drassburg 8. Jänner 2020. Heute wurde in Drassburg (Bgld) die österreichweit erste Studie zu den Auswirkungen von 25 Jahren EU-Mitgliedschaft vorgestellt. Die vom Regionalmanagement Burgenland in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass die Vorteile der EU-Mitgliedschaft bei weitem überwiegen.

Eindeutig positiv hat sich der Beitritt zur Europäischen Union etwa auf die gesamtwirtschaftliche Leistung Österreichs ausgewirkt. Der Mehrwert gegenüber der Entwicklung Deutschlands kann mit einem zusätzlichen jährlichen Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von real 0,65% beziffert werden. Überraschenderweise wurde aber weniger die Industrie und Exportwirtschaft, denn der Dienstleistungssektor befeuert.

Mit der EU-Mitgliedschaft in Verbindung stehen darüber hinaus u.a. ein überdurchschnittlich rasches Bevölkerungswachstum, die Schaffung von 850.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen und eine vergleichsweise stark steigende Kaufkraft der privaten Haushalte. Zudem konnte Österreich bei der Tertiärquote (Anteil der 30-34jährigen mit tertiärem Ausbildungsniveau) zum Durchschnitt der EU-15 aufschließen.

Differenziert betrachtet kann indessen die überaus hohe Arbeitsmigration aus den Mitgliedsländern gesehen werden, wurden doch rund 80% der neugeschaffenen Arbeitsplätze mit ausländischen Arbeitskräften besetzt. Auch der rasant anwachsende Transit im Straßengüterverkehr steht auf der negativen Seite der EU-Mitgliedschaft.

EU-Förderprogramme zeigen Wirkung – vor allem im Burgenland

Das Burgenland hat vom EU-Beitritt Österreichs in besonderem Maße profitiert, wofür die EU-Förderprogramme einen wichtigen Beitrag geleistet haben. In nahezu allen volkwirtschaftlichen Kenngrößen entwickelte sich das Bundesland signifikant besser als das übrige Bundesgebiet, insbesondere aber bei den Exporten. Der Tourismus wurde zu einer tragenden Säule der regionalen Wirtschaftsleistung, sowohl bei den Erwerbsquoten als auch beim Bildungsniveau in der Alterskohorte bis 34 Jahre schloss man zum österreichweiten Durchschnitt auf. Die Kaufkraft ist mittlerweile überdurchschnittlich hoch. Das Burgenland war in den letzten beiden Jahrzehnten in Österreich führend bei Erschließung neuer Quellen zur Erzeugung emissionsfreier Energie und ist Vorreiter bei der Versorgung privater Haushalte mit Breitbandinternet.

Link zur APA-Pressemeldung und Fotos: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200108_OTS0082

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